tdt-news - die Nachrichtenagentur für Tourismus, Touristik und Fremdenverkehr

A wie Autoreisen

Dänemark: Drakonische Geldbußen für Verkehrssünder

Kopenhagen (tdt) – In Dänemark drohen Verkehrsündern nun drakonische Geldstrafen, die auch für Touristen gelten. Besonders drastisch fallen die Bußen aus, werden Autofahrer mit mehr als den erlaubten 0,5 Promille Alkohol im Blut erwischt. Die Strafen orientieren sich am Einkommen, wobei der Nettomonatslohn einfach mit der Promillezahl multipliziert wird. Wer beispielsweise 2000 Euro verdient und mit 0,8 Promille geschnappt wird, zahlt 1600 Euro.

B wie Bahnreisen

Sturer Schaffner stoppt Flugurlauber

Augburg (tdt) – Nach einem Selbstmord stoppte ein Zug längere Zeit auf freiem Feld. An Bord waren Urlauber auf dem Weg nach Australien, die „aus Sicherheitsgründen“ nicht aussteigen durften – und prompt den Jet verpassten. Sie forderten die Mehrkosten zurück und bekamen vor dem Amtsgericht Augburg (Aktenzeichen 74 C 2694/04) auch Recht. Der Zugbegleiter hätte eine Ausnahme machen müssen Sein Argument, dass der Abstand zwischen Zugtreppe und Gleis mit einem Meter zu gefährlich zum Aussteigen war, überzeugte die Richter nicht.

C wie Camping

Kroatien kassiert Zoll von Dauercampern

München (tdt) – Dauercamper werden in Kroatien nun zur Kasse gebeten. Lassen sie ihren Wohnwagen länger als sechs Monate im Land, werden jetzt Zollgebühren fällig. Die Einfuhrabgabe beträgt für Caravans aus europäischer Produktion 22 Prozent des Zeitwertes.

D wie Deutschland

Almabtrieb auch Touristenspektakel

Augsburg (tdt) – Nun stehen in den Alpen wieder die Almabtriebe bevor: Allein im Allgäu treiben die Bauern tausende von Kühen von den Bergen zurück ins Tal. Jeder Viehscheid – das Wort besagt, dass das Vieh geschieden und an seinen Besitzer zurückgegeben wird – ist meist auch ein großes Spektakel für Touristen und Ausflügler, bei dem die Blasmusik aufspielt und auch das Bierzelt nicht fehlen darf.

Zehn Almabtriebe sind besonders malerisch: Am 10. September stehen Bad Hindelang (weitere Infos 08324/8920, www. bad-hindelang. info), Pfronten (08363/69 888, www. pfronten. de) und Seeg (08364/983 033, www. seegde) im Mittelpunkt des Geschehens; weitere sehenswerte Viehscheid-Termine folgen am 13. September in Oberstdorf (08322/7000, www. oberstdorfde), am 16. September in Nesselwang (08361/923 040, www. nesselwang. de), am 17. September in Gunzesried (08321/800 836, www. gunzesried. de), Immenstadt (08323/914 173, www. immenstadt. de) und Schwangau (08362/81 980, www. schwangau. de), am 19. September in Wertach (08365/266, www. wertach. de) und am 24. September in Obermaiselstein (08326/277, www. obermaiselstein. net).

E wie Events

Oktoberfest der leiseren Töne

München (tdt) – Auf der größten Touristenattraktion Deutschlands geht es 2005 ruhiger zu: Die 14 Festwirte des Oktoberfestes in München haben den Behörden zugesagt, die Lautstärke vor 18 Uhr unter 85 Dezibel zu halten – und bis dahin keine heiße Disco-Musik zu spielen. Im vergangenen Jahr waren viele Senioren fern geblieben, weil ihnen „Mambo Number 5“ oder „Sierra Madre“ die Brotzeit vergällten.

Wiesn-Chefin Gabriele Weißhäupl befürchtet, dass sich in den Zelten mehr und mehr eine „Ballermann-Stimmung“ breit macht. Bei ihrem Wunsch, den ganzen Abend auf Verstärker zu verzichten, stieß sie aber auf taube Ohren. Das Oktoberfest dauert vom 17. September bis 3. Oktober und zieht etwa sechs Millionen Menschen

F wie Flugreisen

Flugsessel am Notausgang kosten extra

Hannover (tdt) – Nicht mehr gratis sind Sitze am Notausgang der 36 Jets von Hapagfly: Der Ferienflieger kassiert für die mehr Beinfreiheit gewährenden Plätze ab sofort pro Person und Strecke 15 Euro extra. Reservierungen sind online (www. hapagfly. com) oder in Reisebüros möglich. Je nach Flugzeugtyp stehen zwölf oder neun Plätze am Notausgang zur Verfügung.

Werden nicht alle „XL-Sitze“ verkauft, sind sie weiter frei verfügbar. Es sei aber eher unwahrscheinlich, einen zu ergattern. „Die Nachfrage“, so ein Firmensprecher, „wird wahrscheinlich enorm sein. “

H wie Hotlines

Luftverkehr: Wie oft das „Bürgertelefon“ klingelt

Braunschweig (tdt) – Die Bundesbürger nehmen das „Bürgertelefon“ (0531/2 355 100) des Braunschweiger Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) kaum in Anspruch. Fachleute informieren seit Mitte Februar über Fluggastrechte, geben aber auch „Informationen zu in der Bundesrepublik Deutschland verkehrenden Fluggesellschaften und Zuständigkeiten des LBA“. Bis Ende Juli gingen zu dem einen Themenkomplex 1302 Anfragen ein, zum anderen genau 900. Die Hotline ist werktags von 900 bis 15.00 Uhr geschaltet, freitags aber nur bis 14.00 Uhr.

I wie Internet

Neuartige Suchmaschine stellt Traumurlaub zusammen

Baden-Baden (tdt) – Eine „weltweit einzigartige“ Suchmaschine hilft Kunden von Europas größtem Anbieter von Last Minute-Reisen, online das „ideale Ferienquartier“ zu finden. Das neuartige Verfahren wählt unter 4000 Hotels, nachdem zuvor „die Wünsche und Anforderungen des Kunden genau sortiert, gebündelt und analysiert wurden“, so die in Baden-Baden ansässige L´Tur.

Bei dem – gemeinsam mit dem Institut für Marketing der Universität Münster und dem Münchner Marktforschungsunternehmen Vocatus entwickelten - System füllen Urlauber zuerst auf der Website (www. ltur. de) einen Fragenbogen aus. Danach sei der Traumurlaub „in Sekundenschnelle ermittelt. “

J wie Jurisdiktion

Sturz im Flughafen: Kein Schmerzensgeld

Frankfurt am Main (tdt) – Fällt ein Reisender auf einer Treppe am Flugsteig, haftet die Airline nicht. Anders verhält es sich, wenn der Sturz auf einer Gangway-Treppe passiert: Dann werden Schäden nach dem Warschauer Abkommen reguliert. Das Amtsgericht Frankfurt am Main (Aktenzeichen 29 C 2484/04-69) verwarf nun die Klage einer Touristin, die 30 Stufen hinab fiel und von der Fluggesellschaft Schadenersatz und Schmerzensgeld forderte.

K wie Kultur

Mallorca dokumentiert Geschichte des Tourismus

Palma de Mallorca (tdt) – Wer sich auf Mallorca für die Geschichte des Tourismus interessiert, besucht am besten in Palmas Lonja-Viertel die ehemalige Seehandelsbörse: Dort wird bis Mitte Oktober eine Ausstellung zum Thema „100 Jahre Tourismuswerbung auf Mallorca“ gezeigt – mit sehenswerten Exponaten aus den frühen Tagen des Fremdenverkehrs. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 23 Uhr. Der Eintritt ist frei.

M wie Museen

Verkehrsmuseum: Führungen für Blinde

Nürnberg (tdt) - Das auf die Eisenbahnhistorie spezialisierte DB Museum in Nürnberg wirbt nun mit gesonderten Führungen für blinde und sehbehinderte Besucher. Die Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, Lokomotiven und andere Ausstellungsstücke sowohl im Original wie im Modell zu ertasten. Mit speziellen Installationen können die sehbehinderten Besucher überdies komplexe Themen wie die Geschichte der Dampflok erfühlen. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 01804/442 233 entgegen genommen.

N wie Natur

Wachstum in den Alpen stoppen

Innsbruck (tdt) – Kommt es in den Alpen nicht zu einer strengeren Raumordnungspolitik, drohen künftig „alle zwei bis drei Jahre“ Flutkatastrophen. Darauf weist der Österreichische Alpenverein (ÖAV) hin. Zudem müsse die Verkehrssituation entschärft werden. „Es darf nicht sein, dass in die entlegensten Täler Straßen gebaut werden“, so ÖAV-Experte Peter Haßlacher. Das habe dazu beigetragen, dass die Bäche keinen Platz mehr zur Entfaltung finden.

Sowohl Touristen als auch Reiseindustrie könnten entsprechenden Druck auf die Politik ausüben, dass der öffentliche Verkehr ausgebaut und nicht zurückgedrängt wird – und „immer mehr Lifte, Skipisten und Hotels genehmigt werden. “

Andererseits müsse Urlaubern auch klar sein, „ein Glied dieser unendlichen touristischen Wachstumsspirale“ zu sein. Sie dürften sich am Lift nicht über Wartezeiten beschweren oder darüber, keinen Parkplatz zu finden. Statt auf touristische Sensationen sollten Touristen mehr auf die schöne Natur schauen; sonst förderten sie nur den brutalen, auf Wachstum und Ausbau ausgelegten Konkurrenzkampf der Täler.

O wie Organisieren

Hochwasser am Ferienort: Reiseabsagen möglich

Frankfurt am Main (tdt) – Ist ein Ferienquartier wegen Überflutung nicht erreichbar oder weitgehend unter Wasser, können Urlauber ihre dort gebuchten Übernachtungen absagen. Andererseits haben sie keinerlei Ansprüche, winken Hotelier oder Ferienhausvermieter ab, weil die Unterkunft unbewohnbar ist.

Wer jedoch nicht anreist, weil diverse Aktivitäten ins Wasser fallen, muss nach Einschätzung von Reiserechtlern mit Forderungen zwischen 60 und 90 Prozent seitens des Vermieters rechnen.

Auch Pauschalurlauber können – ebenso wie Reiseveranstalter – jederzeit wegen „höherer Gewalt“ aus dem Reisevertrag aussteigen. Dies gilt auch dann, wenn die unmittelbare Umgebung so geflutet ist, dass die Erholung baden geht. Das Reiseunternehmen muss dann die Vorauszahlung erstatten – mit Ausnahme bereits erbrachter Leistungen.

Steht eine vorzeitige Heimreise an, kommt es zur Kostenteilung zwischen Kunde und Reiseveranstalter. Touristen stehen jedoch im Regen, zwingen die Wassermassen zu einer unfreiwilligen Verlängerung der Ferien: Dann hat der Urlauber die Kosten selbst zu tragen.

P wie Produkt

Venedigs prächtige Gärten öffnen sich

Venedig (tdt) – Venedig schließt ein Wochenende lang sonst verschlossene Gärten von Klöstern und Adelspalästen auf. Landschaftsarchitekten, Botaniker und Historiker führen Besucher dabei durch das edle und eingewachsene Grün, ein örtlicher Verein – der Wigwam Club Venedig (www. giardini-venezia. it) – hat dazu für die Tage zwischen 7. und 9. Oktober ein buntes Programm zusammen gestellt.

Q wie Quallen

Quallenplage an Spaniens Stränden

Madrid (tdt) – An Spaniens Festlands-Küsten rät das Rote Kreuz aufgrund vieler Quallen an immer mehr Stränden vom Baden ab. 15 000 Schwimmer mussten in diesem Sommer an Costa Brava oder Costa del Sol bereits behandelt werden, weil sie mit den Glibbertieren in Berührung kamen. Die Folgen sind länger anhaltender Juckreiz und Hautrötungen, aber auch Schwindel und Übelkeit.

Nach Angaben des Meeresforschungsinstitutes in Fuengirola treibt ein konstanter Ostwind die Quallen an die Strände, auch die hohen Temperaturen und zu wenig kaltes Wasser aus den ins Mittelmeer fließenden Flüssen begünstigen die Medusen (Pelagia noctiluca). Die Umweltschutzorganisation Greenpeace führt ihre Ausbreitung auf die Überfischung zurück, die natürliche Feinde minimierte. Viele Hoteliers empfehlen entlang der Küste mittlerweile ihren Gästen, nur noch in den Swimmingpools zu baden.

R wie Reisemarkt

Weniger „Preisknüller“

Frankfurt am Main (tdt) – Deutschlands zweitgrößter Anbieter von Pauschalreisen reduziert bei seiner Billigmarke das Angebot: Im Winter 2005/06 haben Kunden, die bei Neckermann Reisen „Preisknüller“ buchen, nur noch die Wahl unter 251 Hotels. Im Jahr zuvor waren es 68 Häuser mehr gewesen. Auch fallen fünf Zielgebiete aus dem Katalog: Malediven, Mexiko, Kenia, Thailand und Sri Lanka.

Im Ende Oktober ablaufenden Reisejahr 2004/05 erhofft sich das Unternehmen für die Marke „einstelliges Wachstum“, nachdem sich in den vorangegangenen zwölf Monaten rund 250 000 Kunden für einen „Preisknüller“ entschieden hatten.

S wie Studie

Wann Trinkgeld am höchsten ausfällt

Jena (tdt) – Kellner und Kellnerinnen streichen ab 23 Uhr das meiste Trinkgeld ein, das insgesamt an Freitagen, Samstagen und feiertags am höchsten ausfällt. Fröhliche Gäste geben dabei am meisten aus. Außerdem - so zeigt eine an der Universität Jena erstellte Studie weiter – sind Besucher von Lokalen in den Ferienmonaten und in der Weihnachtszeit besonders freigiebig.

T wie Tiere

Italien: Wo Vierbeiner willkommen sind

Frankfurt am Main (tdt) – Jedes dritte der rund 33 500 Hotels in Italien ist „für Gäste mit Tieren eingerichtet“. Darauf macht das Staatliche Italienische Fremdenverkehrsamt (ENIT) aufmerksam, das Urlaubern mit Hund oder anderen Tieren einen Blick ins Internet empfiehlt: Unter www. pets. hotels. it findet sich eine Auflistung von Häusern, in den Gäste mit Vierbeinern besonders willkommen sind.

U wie Umfragen

Deutschsprachiger Service wichtig

Köln (tdt) – Heißt es im Ausland „Man spricht Deutsch“, freut das vor allem ältere Touristen: 65 Prozent der über 50-Jährigen legen im Urlaub Wert auf eine deutschsprachige Betreuung – und zwar auch im Hotel. 61 Prozent, so kam bei einer Emnid-Umfrage für das Kreuzfahrtunternehmen Viking weiter heraus, wünschen in ihrer Unterkunft und beim Essen außerdem „einen Standard wie in Deutschland“. Auch Quartierwechsel sind vielen Älteren ein Gräuel: Jeder zweite „Silver Traveller“ vermeidet im Urlaub den Umzug von einem Hotel ins andere.

V wie Vermischtes

Teure Scherze

Sydney (tdt) - Nach Terrordrohungen hat Australien im März 2005 schärfere Gesetze zur Luftsicherheit erlassen. Zugleich warnte die Bundespolizei ihre oft zu Scherzen aufgelegten Landsleute, beim Einchecken oder im Flugzeug keine Witze über Bomben oder ähnliches zu machen. Die Mahnung fruchtete nicht überall: Seither wurden über 70 vermeintliche Scherzbolde vorübergehend festgenommen. Fünf Reisende wurden zu Strafen von bis zu 3000 australischen Dollar - etwa 1860 Euro - verurteilt. Die Höchststrafe liegt bei 5000 Dollar.

Hinzu können enorme Schadensersatzkosten kommen, wenn Fluglinien das Gepäck aller Passagiere auf dem Flug erneut überprüfen müssen - oder Flughäfen vorsichtshalber evakuiert werden.

W wie Wirtschaft

„Top Ten“ der Hotellerie

Frankfurt am Main – Beim Vergleich der zehn umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland gab es 2004 auf zwei Positionen einen Wechsel: Steigenberger (325,4 Millionen Umsatz) verdrängte Maritim (305,9) vom fünften auf den sechsten Rang, und die Hospitality Alliance (200,5) schob sich vor Intercontinental (186,1) auf Rang neun.

Ansonsten blieb die Reihenfolge unverändert: Accor (949,7) behauptete den ersten Platz vor Dorint (432,1), Best Western (342,5) und Marriott (333,8). Auch Starwood (247,1) und Hilton (220,2) auf den Rängen sieben und acht hielten ihre Stellung.

X wie XXL

Kreuzfahrtschiff für 8000 Menschen

Miami (tdt) – Die größte Kreuzfahrtreederei der Welt plant noch größere Schiffe. Bei dem „Project Pinnacle“ gehe es um ein Schiff mit 200 000 BRZ, so Bob Dickinson, Chef von Carnival Cruise Lines (CCL). Experten überprüften per Machbarkeitsstudie, inwieweit ein solcher Gigant technisch möglich ist und ob er sich rechnet. Auf dem Schiff fänden inklusive Crew 8000 Menschen Platz.

Das bislang größte Passagierschiff der Welt, die „Queen Mary 2“, kommt auf 150 000 BRZ (Bruttoregisterzahl) und kann bis zu 2600 Reisende aufnehmen, die von 1200 Besatzungsmitgliedern betreut werden.

Y wie Yachtreisen

Neu im Netz: Yachten auf Mallorca

München (tdt) – Suchen Urlauber auf Mallorca nach einem Boot, hilft ihnen nun ein neues Portal weiter: www. yachtcharter-und-mallorca. de liefert Informationen zu 230 Charteryachten, klärt ihre Verfügbarkeit ab und vermittelt auch den Chartervertrag. Auch über das Segelrevier selbst, seine Häfen und Servicestationen lassen sich Details in Erfahrung bringen.

Z wie Ziele

Oman: Touristenzentrum für zwölf Milliarden Euro

Muscat (tdt) – Im Oman entsteht eine neue Stadt für 200 000 Menschen, die zugleich zum Touristenzentrum des Sultanats wird. Blue City orientiert sich am Erfolg des Fremdenverkehrs in Dubai und Abu Dhabi, insgesamt sollen bis 2015 auf 35 Quadratkilometern zwölf Milliarden Euro verbaut werden.

Neben fünf Hotels mit mehr als 2000 Zimmern sind auch ein Golfzentrum und ein riesiges Aquarium geplant. Die „blaue Stadt“ nahe Barka am Persischen Golf soll nach ihrer Fertigstellung pro Jahr mehr als zwei Millionen Touristen anziehen. Jetzt zählt der Oman jährlich rund 600 000 Besucher.

Tages-Thema

Wellness-Urlaub ist in

 Hannover (tdt) – Fitnessferien sind der Renner auf dem Reisemarkt: 2012 werden bundesweit mehr als fünf Millionen Wellness-Reisen im Wert von über einer Milliarde Euro gebucht. 2020 sollen es dann bereits 6,8 Millionen Arrangements sein. Diese nun von TUI vorgelegte Prognose basiert auf Zahlen des Deutschen Wellness Verbandes, der Gesellschaft für Konsumforschung und des Instituts für Freizeitwirtschaft.

   Dabei läuft offenbar die Türkei Österreich als einem der klassischen Wellness-Ziele den Rang ab. Bei Deutschlands größtem Reiseveranstalter zumindest ist das Land - hinter der Bundesrepublik und Spanien – bereits das drittwichtigste Zielgebiet.

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